Über mich:

 

Als freundlicher Skorpion geboren, buddel ich seit April 2017 alleine im Sand! Aber Kreativität ist mein zweites ich und diese Eigenschaft habe ich nach über 10 Jahren wieder geweckt um mich sinnvoll zu beschäftigen. Einige Arbeiten werde ich später mal zeigen.

 

Ende der 90ger Jahre wurde ich im Internet aktiv und habe in der Adventzeit an Freunde und Gäste täglich eine Email mit Weihnachtsgeschichten versendet. Seit 2002 bin ich extrem bemüht, mit meinem ganz besonderen Internet-Adventkalender sowie den erst seit 2015 bestehenden Jahreskalender alle Facetten zu bedienen. Es ist ganz sicher nicht mein Ziel, irgend jemanden mit dem Adventkalender in seinen Einstellungen oder in seinem Glauben zu verletzen. Deshalb werden Christliche Elemente auf keinen Fall fehlen und Satire, Witze, Rezepte oder die Crefelder Stadtgeschichte zuerst behandelt. Es soll halt für jeden etwas dabei sein. Wer trotzdem meint, mein  Kalender hat zuviel unchristliche Elemente, dem kann ich nur einen Tipp geben >>>  bitte nicht hinschauen!!

 

 

   

Das Wandgemälde im Stadtbad, (Treppenaufgang zum Herrenbad), entstand 1960/61. Es ist eine Hommage an die Krefelder Schwimmerin Wiltrud Urselmann. Bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom hatte sie eine Silbermedaille geholt.

 


Einige Motive von Fritz Huhnen haben mir schon immer gefallen und ein Wandteppich wurde von ihm in meiner Schule 1962 mit einem kleinen Festakt enthüllt. Aber die "Schwimmerin" habe ich mir auf die Wand in meinem "Blauen Salon" gemalt.

 

 

 

Ein Motiv im alten Stadtbad wurde vom Krefelder Autor, Bühnenbildner, Zeichner  und Maler Fritz Huhnen 1961 angefertigt.

26.12.1895 in Krefeld geboren.

 

1911 begann Fritz Huhnen auf Wunsch seiner Eltern eine Baumeisterlehre. Er besuchte die Krefelder Werkkunstschule und anschließend die Werkkunstschule in Düsseldorf.


Ab 1924 war er als Bühnenbildner am Krefelder Stadttheater sowie als Zeichner für den "Generalanzeiger" und auch die "Westdeutsche Zeitung" tätig.


Erste Einzelausstellung um das Jahr 1926 in Düsseldorf.


1932 schuf er die Wandbilder "Musik" und "Wein" in der Krefelder "Bosi-Bar", der bombensicheren Variété - Kellerbar im Seidenfaden.

 

1934 war Fritz Huhnen kurz als Lehrer an der Kunstgewerbeschule tätig und stellte seit 1933 – abgesehen von den Präsentation im Stadttheater – nicht mehr aus. Trotzdem wirkte er in den Jahren an den im Sinne der NS-Kulturpolitik gewünschten Aufführungen unauffällig mit.


1935 wurde er von den Machthabern als Karnevalsprinz akzeptiert, als er mit Lilo Lange, der Tochter des Seidenindustriellen Hermann Lange, erstmals eine Prinzessin an die Seite des Krefelder Prinzen erwählte. Ihr Motto lautete „Kriewel packt ut".

 

Fritz Huhnen war kein Parteimitglied und hatte manchmal Schwierigkeiten mit der örtlichen Gestapo, da er seine Meinung durchaus in kleinem Kreis vertrat »in einer Diktatur habe noch nie etwas anderes als der Diktator geglänzt«.


1937 wurden auch Bilder Huhnens, die das Krefelder Kaiser-Wilhelm-Museum von ihm erworben hatte, auf der kunstpolitischen Ausstellung »Entartete Kunst« in München zur Schau gestellt. Gleichwohl erlaubte man 1942 noch eine Präsentation seiner Bühnenbildentwürfe im Museum. Bei aller Distanz verfügte Huhnen aufgrund seiner Prominenz durchaus über Kontakte zur lokalen nationalsozialistischen Führung. Man ließ den populären Künstler im Ganzen unbehelligt. Er wurde von den Machthabern auch im Jahr 1935 als Krefelder Karnevalsprinz akzeptiert, als er mit Lilo Lange, der Tochter des Seidenindustriellen Hermann Lange, erstmals eine Prinzessin an die Seite des Krefelder Prinzen erwählte.

 

Der große Luftangriff im Jahre 1943 zerstörte zahlreiche Arbeiten von Fritz Huhnen.


Ab 1946 war er wieder als Bühnenbildner, Pressezeichner und freier Maler tätig. 1947 wurde er Mitglied der Münchener Künstlervereinigung "Neue Gruppe" und beteiligte sich an deren Ausstellungen. Der Nachdruck von Christian Morgensterns "Palmström" wurde 1975 mit 80 Zeichnungen von Fritz Huhnen veröffentlicht. 1978 erschien im Auftrag des Krefelder Kunstvereins "Der Mantel" von Nicolai Gogol mit Zeichnungen von Fritz Huhnen in einer einmaligen Auflage von 1000 nummerierten Exemplaren. 1980 wurde aus Anlass seines 85ten Geburtstages eine bibliophile Ausgabe von Franz Kafkas "Die Verwandlung" mit Zeichnungen von Fritz Huhnen veröffentlicht.


Fritz Huhnen ist darüber hinaus auch als Autor durch sein 1955 erstmals erschienenes Buch „Gute, Böse und Krefelder" bekannt geworden, in dem er in ironischer Form Krefeld und seine Einwohner glossiert. Für sein künstlerisches Werk erhielt Fritz Huhnen 1961 die Thorn-Prikker-Ehrenplakette der Stadt Krefeld. Zu seinem 70ten Geburtstag wurde er mit dem Ehrenschild der Stadt Krefeld ausgezeichnet. Fritz Huhnen starb am 15.12.1981

 

 


• Ich über mich
• Mein Nest im Turm
• Sommeranfang
• Fotosafari


Kennen wir uns schon?
Herzlich Willkommen!

aktualisiert im Juni 2019 | crefelder-geschichte[aet]t-online.de