Ist's an Ostern schön und warm, kommt die Verwandtschaft und frisst dich arm.
Ist's an Pfingsten schön und heiter, kommt sie wieder und frisst dann weiter.

 

 

 

An Pfingsten feiern die Christen das Kommen des Heiligen Geistes. Es ist das dritte Hauptfest im Kirchenjahr nach Weihnachten und Ostern. Pfingsten gilt als „Geburtstag der Kirche” und dem Beginn der weltweiten Mission. Mit dem Pfingstfest endet die 50-tägige Osterzeit. Das Wort Pfingsten leitet sich ab von „Pentekoste“, dem griechischen Begriff für „der fünfzigte Tag“. Hintergrund ist das jüdische Erntedankfest Schawuot, das 50 Tage nach Pessach gefeiert wird.

 

 

  

Pfingsten ist ein christliches Fest.

Gefeiert wird von den Christen die Entsendung des Heiligen Geistes. Es wird am 50ten Tag des Osterfestkreises, also 49 Tage nach dem Ostersonntag begangen. Die Apostelgeschichte erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und die Jünger Jesu herabkam, als sie sich zum Pfingstfest in Jerusalem versammelt hatten. Der Geschichte nach erfüllte ein großes Brausen das Haus, in dem sie saßen. Ihnen erschienen zerteilte Zungen, die sich auf jeden von ihnen herabließen. Und jeder fing auf einmal an, in der Sprache zu predigen, die der Heilige Geist für ihn vorgesehen hatte. Das Pfingstfest ist der feierliche Abschluss der Osterzeit. Als christliches Fest wird Pfingsten erstmals im Jahr 130 erwähnt. Im Kirchenkalender endet mit Pfingsten die Osterzeit. Das Fest hat ein reiches Brauchtum hervorgebracht, darunter den an vielen Orten begangenen Pfingstritt.

 

 

Pfingsten weckt viele schöne Erinnerungen an fröhlich Ausflüge, sonnige Tage am See oder am Meer, entspannte freie Tage und lustige Familienabenteuer. Ich hoffe, Ihr könnt dieser langen Liste eine weitere schöne Pfingsterinnerung hinzufügen!

  

 

 

Der Pfingsttag kennt keinen Abend,

denn seine Sonne, die Liebe, geht nie unter.
(Theodor Fontane)

  

 

  

 

 

 

 

In der Ruhe liegt die Kraft....

 

 

Pfingstrose

  

  

Die Pfingstrosen und ähnliche Gewächse dieser Gattung umfasst 33 Arten. Die bekanntesten Sorten sind Stauden, also ausdauernde krautige Pflanzen, deren oberirdische Sprossen im Winter absterben; daneben gibt es auch verholzende Arten und Sorten, die meistens als Halbsträucher, seltener als Sträucher wachsen. Aber immer in wunderbaren Farbabstufungen und in einer unglaublichen Pracht.

 

 

  

 

Pfingstochsen gehören heute nur noch vereinzelt zum gepflegten Brauchtum. Das Vieh wird an diesem Tag das erste Mal auf die Weide getrieben und dabei in einer Prozession durch den Ort geführt. Das kräftigste Tier wird mit Blumen und Bändern geschmückt und führt dann als Pfingstochse die Herde an, daher auch die Redensart „geschmückt wie ein Pfingstochse“.

   

  

"Erlkönig" von Johann Wolfgang von Goethe kennt jeder.

Hier eine Version aus den 40er Jahren:

 

 

Wer knattert so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind.
Der Vater mit seinem Sohne Fritz
Auf BMW mit Soziussitz.

"Mein Vater, mein Vater, mir wird so bang,
Siehst Vater du nicht den Bahnübergang,
Der unüberwacht in nebliger Ferne?"
"Mein Sohn, wir haben 'ne Boschlaterne!"

"Mein Vater, siehst du dort jene Gestalt?"
"Sicherlich, sie rennt durch den Wald!"
Sie fahren mit hundert an ihr vorbei.
"Oh Vater, mein Vater, hörst du diesen Schrei?"

"Sei ruhig, mein Sohn, wir überfuhren sie,
Ich kanns nicht erklären, ich weiss nicht wie!"
"Mein Vater, siehst du den Schupo dort nicht
Mit Bleistift, Papier und strengem Gesicht?"

Mein Kind, mein Kind, das geht uns nichts an,
Wir haben 'ne falsche Nummer dran.
Und übrigens fahren wir viel zu schnell,
Jetzt ist es dunkel und nicht mehr hell."
          "Mein Vater, mein Vater, jetzt fahr aber zu,
Dort hinten kommt einer auf NSU"
"Wir lassen uns von diesem nicht schlagen!!"
Will Fritz in der nächsten Kurve sagen.

Doch zu schnell gehts, er schnappt nach Luft,
Weil der Vergaser so fürchterlich pufft.
"Mein Sohn, mein Sohn, das erklär' ich dir später,
Der hat doch nur zwei Kubikzentimeter!"

Es dröhnet und kracht,
Das Unheil rast durch die Nacht.
Die Telephonstangen werden zu Wänden.
Der Vater zittert und friert an den Händen.

Sie fahren wie Schurken die Straße dahin,
Es schwindet ihnen Verstand und Sinn.
Dem Vater grauset's, er gibt mehr Gas:
"Halt' dich, mein Sohn, sonst passiert noch was!"

Er erreicht als erster das Haus am Meer...
Der Sozius hinter ihm....... war leer.

 

 

 

 

 

  

 

 

  

 

   

 

 

 

 Möhrengrün-Pesto 

 

  • 200 g Möhrengrün
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 150 g Cashewkerne
  •  7 EL geriebener Parmesan
  • 1 TL Salz
  • Saft einer Zitrone 
  • 15 EL Olivenöl
  • Pfeffer
         
  1. Möhrengrün waschen und grob hacken. Knoblauch schälen und zerdrücken.

  2. Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie anfangen zu duften.

  3. Passierstab oder Mixer:

    Möhrengrün, Knoblauch, Cashewkerne, Parmesan, Salz, Zitronensaft und Öl zu einem feinen Pesto pürieren. Mit etwas Pfeffer und ggf. Salz abschmecken.

  

 

 

 

Die ehemalige Jugendherberge am Waldesheimer Weg
wurde vor einigen Jahren abgerissen.

 

 

 

 

 

  

 

Zum Sommeranfang wird die nächste Türe geöffnet

 

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Herzlich Willkommen!

aktualisiert im Juni 2019 | crefelder-geschichte[aet]t-online.de